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ANDRIKOS SEGKIS, AUTOR & ERZÄHLKÜNSTLER

Andrikos Segkis, wurde 1961 in Spelle (Emsland) als Kind griechisch-deutscher Eltern (Vater Grieche, Mutter Deutsche) geboren.

In Emden (Ostfriesland) zunächst in Pflegschaft einer gutbürgerlichen norddeutschen Familie aufgewachsen und später adoptiert. Technische Lehre und Zivildienst in München (Bayern) und anschließend Studium der Sozialpädagogik und Theologie an einer privaten Fachschule in Kassel (Hessen).


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Während einer Dienstreise im Juni 2007 in Argentinien suchte Andrikos Segkis – aus einer Laune heraus – über ein soziales Netzwerk via Internet, erstmals Kontakt zu seiner Schwester. Nicht nur das Zustandekommen dieses ersten Kontaktes war völlig unglaublich und verrückt, sondern auch das was danach für ihn begann. Segkis entdeckte Stück für Stück (s)eine unglaubliche eigene deutsch-griechische Geschichte, sowie damit seine zweite „in die Wiege gelegte“ griechische Identität. Im Alter von 46 Jahren machte er sich rückblickend auf den Weg „den Griechen“ in ihm zu entdecken. Intensivste Begegnungen mit der wiedergefundenen Familie veränderten von da an sein Leben… .  Detektivisch begann er zu recherchieren, sammelte Daten und Fakten in Deutschland wie auch in Griechenland und durchlebte erstmalig seine eigene, ihm bis dahin nicht bekannte aber vielleicht erahnte, Geschichte. Aufwendig erreichte Akteneinsichten und Berichte von Zeitzeugen aus der Zeit des deutschen Anwerbeabkommens im Jahre 1960, bis hinein in die 70er Jahre der Militärdiktatur Griechenlands brachten (s)eine Geschichte zu Tage.

Andrikos Segkis begann, neben der eigenen Verarbeitung, nicht nur zu archivieren, sondern auch seine Entdeckungen aufzuschreiben. Die so entstandenen Kladden, in Papierform wie auch elektronisch, sind heute die Grundlage für seine Lesungen, in denen er seither Teile seiner griechisch-deutschen/deutsch-griechischen Geschichte liest und/oder erzählt. Hierbei hat er nicht nur seine eigenen Geschichte im Fokus, sondern er liest und/oder erzählt über viele traurige wie komische wahre Begebenheiten von Menschen die sich auf das Wagnis des Abwerbeabkommens Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre eingelassen haben.

Andrikos Segkis, Autor & Erzählkünstler
+++Ich bin stolz eine Grieche zu sein... ...weil wir ein kleines, armes Land sind voll Menschen mit großem Herzen... ...weil wir nie jemanden mit leeren Händen besuchen... ...weil es keinen Weg gibt, Ausländern das Wort „Kapsoura“ richtig zu erklären (brennender Wunsch nach jemandem)... ...weil in griechischen Familien immer noch etwas wertvoll ist... ...weil wir es immer machen, wenn auch im letzten Moment... ...weil wir 400 Jahre lang Sklaven waren, aber dies niemals als Entschuldigung nehmen für unseren aktuellen Zustand... ...weil wir überall auf dem Planeten verteilt sind... ...weil es das Wort „filotimo“ (Ehre für den Freund?) in keiner anderen Sprache gibt... ...weil Ausländer, wenn sie kein Wort finden können, eins von unseren benutzen... ...weil wir unsere Probleme und schlechte Zeiten mit unseren Freunden und unserer Familie teilen und nicht mit Psychiatern... ...weil Sokrates, Plato und Aristoteles Griechen waren... ...weil wir das Theater erfunden haben... ...weil wir die Demokratie geboren haben... ...weil wir die Logik entdeckten... ...weil wir den Start in die Wissenschaft machten... ...weil wir stolz auf unsere Kultur sind, nicht auf unsere Kriege... ...weil als wir begannen den Parthenon zu bilden, die anderen noch auf Bäumen geschlafen haben... ...weil wir all diese erleuchtet haben, die sich bemüht haben, durch Kriege Frieden zu schaffen... ...weil wir einen Unterschied zwischen „Eros“(sich verlieben) und „Agapi“(Liebe) sehen, während wir beides leidenschaftlich fühlen... ...weil Eros ein griechischer Gott war... ...weil wir den Fluch gaben „Freiheit oder Tod“... ...weil wir schon Leine webten als alle anderen sich noch mit Wolfshaut anzogen... ...weil „Die Griechen kämpfen nicht wie Helden, sondern Helden kämpfen wie Griechen... n!“ (Winston Churchill,1941)... ...weil wir unser altes Alphabet den Römern gaben und unser mittelalterliches Alphabet den Slawen... ...weil wir uns nicht schämen zu weinen... ...weil wir tanzen wenn wir traurig sind... ...weil wir arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten... ...weil 97% der Sternennamen griechisch sind... ...weil wenn wir „Bruder oder Cousin“ auf der Straße schreien sich jeder umdreht... ...weil unsere Kirchen innendrin nicht dunkel sondern voller Licht sind... ...weil unsere Eltern nicht vergessen, dass wir existieren wenn wir schon 18 sind... ...weil wenn wir uns sonnen wollen, gehen wir zum Strand... ...weil wir jede Schwierigkeit mit Humor konfrontieren... ...weil die Olympischen Spiele in Griechenland geboren sind... ...weil wir mit unserem Olympischem Licht die Welt vereinen und die Nachricht von Frieden schicken... ...weil unser Himmel blau-weiss ist... ...weil 40% des Oxford Wörterbuchs aus griechischen Wörtern besteht... ...weil wir wissen was „Kefi“(Freudigkeit am Spaß?) bedeutet und wie man das lebt... ...I'm proud to be greek!+++
Andrikos Segkis, Autor & Erzählkünstler

 
Εταιρεία Ελλήνων Συγγραφέων
στην Γερμανία.

Andrikos Segkis, Autor & Erzählkünstler

Für mein aktuelles Buchprojekt suche ich nach Freunden (und/oder deren Nachfahren) aus den 60ziger Jahren von Vlassios Segkis (* 20.01.1935, + 06.06.2013). Insbesondere suche ich nach Dimitrios Pantalos und Georges Papadimitriou. Sie wohnten, arbeiteten und studierten in und rund um Hannover (z.B. Misburg). Für jede Hilfe und jeden Hinweis bin ich dankbar!

Για το τρέχον βιβλίο μου, αναζητώ φίλους (και / ή τους απογόνους τους) από τη δεκαετία του '60 του Βλάσιου Σεγκκη (* 20.01.1935, + 06.06.2013). Ειδικότερα, αναζητώ τον Δημήτριο Παντάλο και τον Γιώργο Παπαδημητρίου. Ζούσαν, εργάζονταν και μελετούσαν μέσα και γύρω από το Αννόβερο (για παράδειγμα το Misburg). Για κάθε βοήθεια και κάθε υπαινιγμό είμαι ευγνώμων!

Gia to tréchon vivlío mou, anazitó fílous (kai / í tous apogónous tous) apó ti dekaetía tou '60 tou Vlásiou Senkki (* 20.01.1935, + 06.06.2013). Eidikótera, anazitó ton Dimítrio Pantálo kai ton Giórgo Papadimitríou. Zoúsan, ergázontan kai meletoúsan mésa kai gýro apó to Annóvero (gia parádeigma to Misburg). Gia káthe voítheia kai káthe ypainigmó eímai evgnómon!